"Neue Technologien im Bildungs- und Sozialwesen/Medienpädagogik" Von ihrer Bestimmung her bereits angesiedelt im Schnittpunkt von Forschung und Lehre, Schul- und Jugend-Bildung, aber auch sozialen Belangen (immer mit Blick auf die durch die Neuen Medien gebotenen Optionen), bietet die Abteilung mit ihrer Homepage eine Austausch- und Kommunikationsplattform, eine Materialsammlung und ein Forum für Universität, Schule, Sozialpädagogen, Eltern und Kinder. Durch die über digite.net und das dahinter stehende Team zunehmend weitere Vernetzung der Zielgruppen ergeben sich spannende neue Ansätze und vor allem vielfache Synergie-Effekte.
So entwickeln beispielsweise Lehramtsstudierende neue Unterrichtskonzepte und -entwürfe zum Computereinsatz und erproben diese selbst zusammen mit erfahrenen Lehrern in Partnerschulen von digite.net. Fortbildungsworkshops für Lehrer zum Einsatz der neuen Technologien werden von fortgeschrittenen Studierenden durchgeführt, die umgekehrt von der Erfahrung der Kollegen lernen und profitieren - ein lebendiges, wechselseitiges Lernen und Lehren.

Abb. 4: Das Kooperationsmodell von digite.net
Über einzelne Kooperationen hinaus berät das Team von digite.net neben einzelnen Schulen bereits einige Städte bei der Realisierung von ganzheitlichen Maßnahmen zur sinnvollen Gesamtausrüstung mit Hardware, begleitender Fortbildung und innovativen inhaltlichen Ideen. Mit lokalen Partnern wird für jede Schule ein Nutzungsprofil der möglichen Ausstattung entwickelt, welches die weitere Vorgehenswiese von Anschaffung bis zur Lehrerfortbildung bestimmt. Umgekehrt liegen der Abteilung nun für viele Sachlagen Modellprojekte vor, die sich mit geringem Aufwand auf andere Schulen übertragen lassen.

Abb. 5: Koppelung von Inhalt und Technik:
Das zweigleisige Fortbildungskonzept
Zur Durchführung inhaltsbezogener Fortbildungen wurde ein Modell entwickelt, bei welchem in themenzentrierten Workshops an unterrichtsrelevanten Beispielen Möglichkeiten des Computereinsatzes erarbeitet werden. Der sich quasi von selbst ergebende Bedarf an Grundlagenschulungen wird bedürfnisorientiert in zusätzlichen Fortbildungen abgedeckt, die von den Teilnehmenden nach eigenem Ermessen gebucht werden können.
Ähnliche Kooperationen mit Jugendeinrichtungen führen von Computeraktionstagen vor Ort mit den Jugendlichen bis zu Weiterbildungsprojekten und Entwicklungsberatung. Insbesondere stößt das von Studierenden der Diplom und Sozialpädagogik entwickelte und ständig erweiterte "Virtuelle Jugendzentrum", ein weiteres Angebot im digite.net, auf große Resonanz bei Jugendlichen wie deren Betreuern.

Abb. 6: Netzangebot der Abteilung "Neue Technologien im Bildungs- und Sozialwesen/Medienpädagogik"
Die weitreichende (und zunehmend auch länderübergreifende) Vernetzung der universitären Ausbildung mit praktischer Arbeit, der Austausch von Praktikern und studierenden Innovationsträgern, verbessert sowohl die Ausbildung der Studenten als auch die praktische Arbeit ihrer Partner aus Schulen oder Jugendeinrichtungen. Insbesondere kommt dies schließlich den Kindern und Jugendlichen in Schule und außerschulischer Jugendarbeit zugute. So schließt sich der Kreis: sich für die Neuen Medien und mit ihrer Hilfe für die eigene Bildung zu interessieren und sich "für ein Lehren, Lernen und Studieren mit Herz und Verstand" zu engagieren.

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