RATSCHLÄGE

EINES KINDES...

... AN SEINE ELTERN

  • Akzeptiere mich so wie ich bin. Ich habe nämlich auch gute Seiten und es wäre schöm, wenn du die auch siehst.

  • Hab keine Angst, mit mir bestimmt umzugehen. Ich finde es besser, weil ich dann weiß, woran ich bin.
  • Zwing mich nicht. Das lehrt mich, dass nur Macht zählt. Ich reagiere besser auf Anleitung.

  • Sei nicht wechselhaft. - Das verwirrt mich und ich versuche desto mehr, alles zu erreichen, was ich will.
  • Schimpf mich nicht. Besser ist es, mir Mut zu machen. Dann gelingt vieles besser.

  • Mach nicht, dass ich mich kleiner fühle als ich bin. Dann werde ich mich nämlich wie ein toller Kerl benehmen.
  • Tu nichts für mich, was ich selber tun kann. Sonst fühle ich mich wie ein Baby und stelle Dich weiterhin in meine Dienste.

  • Korrigiere mich nicht vor anderen Leuten. Es beeindruckt mich viel mehr, wenn Du ruhig und allein mit mir sprichst.
  • Versuche nicht zu predigen. Du wirst Dich wundern, wie gut ich weiß, was richtig und was falsch ist.
  • Nörgle nicht so oft an mir herum. Um mich zu schätzen, muss ich tun, als ob ich taub wäre.

  • Verlange keine Erklärungen für mein falsches Benehmen. Ich weiß wirklich nicht, warum ich es getan habe.
  • Stelle meine Ehrlichkeit nicht in Frage. Ich bekomme leicht Angst und erzähle dann "Geschichten".
    .
  • Vergiss nicht, dass ich gern Experimente mache. Ich lerne davon, darum lass mich doch.
  • Schenke meinen kleinen Leiden nicht zuviel Aufmerksamkeit. Es könnte sonst sein, dass ich eine schwache Gesundheit schätzen lerne, weil sie mir soviel Aufmerksamkeit einbringt.

  • Schütze mich nicht vor Folgen. Ich muss aus Erfahrung lernen.
  • Denk nicht, es sei unter Deiner Würde, Dich bei mir zu entschuldigen. Eine ehrliche Entschuldigung erzeugt in mir warme Gefühle Dir gegenüber.

  • Deute nie an, dass Du perfekt oder unfehlbar bist. Du wärst ein zu großartiges Vorbild für mich.
  • Sorge Dich nicht, dass Du wenig Zeit für mich hast. Was zählt ist, wie wir die Zeit verbringen.

  • Vergiss nicht, dass ich ohne sehr viel Verständnis und Ermutigung nicht gedeihen kann.